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12.03.2021

MEYLE AG wieder als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet

Konstanz/Hamburg – Die MEYLE AG in Hamburg gehört erneut zu den besten Arbeitgebern Deutschlands. Auf Basis einer wissenschaftlich fundierten Mitarbeiter- und Managementbefragung zeichnet das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität (zeag GmbH) alljährlich die attraktivsten Arbeitgeber des deutschen Mittelstandes aus. Die MEYLE AG bietet ihren Kunden zuverlässige und leistungsstarke Ersatzteile, hergestellt in eigenen Fabriken und bei ausgewählten Produktionspartnern. Nun kann sich das Unternehmen bereits zum siebten Mal in Folge über die Auszeichnung freuen. Besonders in der Kategorie Familienorientierung und Demografie bescheinigen die 430 Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber Spitzenleistungen. Dafür gab es jetzt wieder das „Top Job-Siegel“, überreicht vom ehemaligen Vize-Kanzler Sigmar Gabriel als Schirmherr.

MEYLE AG wieder als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet

Für das inhabergeführte Familienunternehmen bedeutet die Auszeichnung nicht nur Lohn, sondern zugleich Auftrag. Dient doch regelmäßige die regelmäßige Teilnahme am Wettbewerb der Unternehmensführung vor allem der Standort- und Aufgabenbestimmung in Sachen Mitarbeiterfreundlichkeit. „Das steht für uns absolut im Fokus und wir gehen auch mit den Ergebnissen sehr transparent um, damit uns unsere Mitarbeiter daran messen können“, erklärt Personalleiter Marc Siemssen. Die Messlatte dafür haben die Hamburger hoch gelegt. Schon immer spielen bei der 1958 gegründeten Traditionsfirma „die Belange der Belegschaft eine zentrale Rolle“, berichtet Siemssen. Als Teil einer Holding mit mittlerweile weltweit 1.000 Mitarbeitern sei MEYLE auch weiterhin „ein sehr menschliches Unternehmen, das sich um seine Mitarbeiter kümmert, auch individuell“, erklärt er nicht ohne Stolz. Diese „langfristige Denkweise“ der Leitung schaffe der Belegschaft „ein hohes Maß an Sicherheit“, ergänzt Personalreferentin Birgit Hechler. 

Nicht nur auf sichere Arbeitsplätze wird indes Wert gelegt, im Auge hat die Firmenspitze auch ein angemessenes Arbeitsumfeld. Einer der Bausteine dafür ist die offene Gesprächskultur. Neben Formaten wie das „Rote Sofa“, bei dem der Vorstand Rede und Antwort steht, sind die Türen im Hamburger Büro für alle MitarbeiterInnen jederzeit offen und ermöglichen den individuellen und direkten Austausch zu allen Belangen. Für die nötige Transparenz sorgen regelmäßige Mitarbeiterversammlungen und seit neuestem Video-Botschaften, mit denen der Vorstand die Belegschaft auf dem Laufenden hält. Beträchtlichen Aufwand treibt das Unternehmen zudem, um gute Arbeitsbedingungen sicherzustellen. Zu dem „bunten Strauß“, so Hechler, gehören Benefits wie Zieltantiemen, Gewinnbeteiligung und Altersvorsorge. Dazu gibt es Zuschüsse etwa beim Krankengeld oder für die Berufsunfähigkeitsversicherung, auch das Essen im Betriebsrestaurant wird subventioniert. Intensiv hat man überdies am Ausbau der betrieblichen Gesundheitsvorsorge gearbeitet. Mitarbeiter können nun Angebote wie Massagen, Yogakurse oder Darmkrebsvorsorge nutzen.

Ein besonderes Anliegen ist dem Familienunternehmen die Vereinbarkeit von Beruf und Privatem. Familien mit Nachwuchs unterstützt man deshalb mit einem Kindergartenzuschuss, zudem sorgt vor allem die „ultrahohe Flexibilität bei den Arbeitszeitmodellen“ dafür, dass Zeit für die Betreuung bleibt, berichtet Siemssen. Zielstrebig haben die Hamburger überdies in den vergangenen Jahren ein technisches Instrumentarium für mobiles Arbeiten aufgebaut. Heute können Beschäftigte „an bis zu vier Tagen in der Woche von überall aus arbeiten“, erklärt der Personalleiter. Vorausschauende Maßnahmen, wie sich in der Corona-Krise herausstellte.

Doch nicht nur diese Homeoffice-Fähigkeit ist mit Blick auf die Pandemie erwähnenswert. Gerade während des Lockdowns nämlich zeigte der Mittelständler sein menschliches Antlitz. Trotz corona-bedingter Auftragsdelle stockte der Vorstand das Kurzarbeitergeld auf 100 Prozent auf und schüttete überdies einen Corona-Bonus aus. „Wir stehen den Mitarbeitern gegenüber zu unserem Wort, auch wenn wir unsere Ziele nicht erreicht haben“, betont Marc Siemssen.

Mitarbeiterfeedback ist in Krisenzeiten sinnvoll
Mitarbeiterbefragungen auch während der Corona-Zeit durchzuführen, ist für das „Top Job“-Team ein Anliegen. „Unsere Studien belegen, dass auch – und vor allem – in Krisenzeiten gute Arbeitgeber wissen sollten, wie es um das Arbeitsklima in Ihrem Hause bestellt ist“, berichtet Prof. Dr. Heike Bruch, Leiterin des Instituts für Führung und Personalmanagement an der Universität St. Gallen. „Denn ein qualifiziertes Feedback der Mitarbeitenden ist die Basis für eine starke, krisenresiliente Unternehmenskultur.“  

Die ausgezeichneten Unternehmen dürfen nun für die nächsten zwei Jahre das „Top Job“-Siegel tragen. 57 Prozent der Arbeitgeber sind Familienunternehmen. Von den ausgezeichneten Arbeitgebern sind 37 Prozent nationale und 5 Prozent Weltmarktführer. Im Durchschnitt beschäftigen die Unternehmen 272 Mitarbeiter und die Frauenquote in Führungspositionen liegt im Schnitt bei 23%. Alle ausgezeichneten Unternehmen sind auf www.topjob.de zu finden.

Das Arbeitgeber-Programm „Top Job“
Mit „Top Job“ arbeiten mittelständische Unternehmen an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Das Siegel macht ihre Attraktivität für Bewerber sichtbar. Basis für die Auszeichnung ist eine umfangreiche Mitarbeiter- und Managementbefragung. Sie wird organisiert von der zeag GmbH, Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Schirmherr des Projekts ist Sigmar Gabriel. 

Der Organisator: zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität
Unter dem Dach des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität fasst die zeag GmbH die beiden Benchmark-Projekte „Top Job“ und „Ethics in Business“ thematisch zusammen. zeag begleitet damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten.


 



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