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Fragen, Wünsche, Ideen?
Wir sind gerne persönlich für Sie da.
Ein verschlissener Stoßdämpfer, eine gebrochene Feder, ein lautes Fahrwerk – für Werkstätten Alltag, für uns der Ausgangspunkt für etwas Größeres.
Denn bei MEYLE beginnt die Entwicklung neuer Fahrwerkskomponenten mit Neugier: Warum versagen Bauteile? Wie verhalten sich Fahrzeuge unter realen Bedingungen? Und was brauchen Werkstätten wirklich? Ob ein neu entwickeltes Teil oder die gezielte Schließung einer Service-Lücke – entscheidend ist, wie wir Werkstätten unterstützen können.
Aus diesen Erkenntnissen entstehen dann unsere Lösungen: getestet und manchmal verbessert aber immer gezielt für die Anforderungen des freien Ersatzteilemarkts entwickelt.
Warum versagen Stoßdämpfer? Eine scheinbar einfache Frage – doch die Antwort ist es selten. Fahrzeuggewicht, Fahrwerksgeometrie, Straßenbedingungen und Fahrverhalten beeinflussen, wie Komponenten über die Zeit performen.
Deshalb beginnt unsere Entwicklungsarbeit immer mit einer gründlichen Analyse. Unsere Ingenieure untersuchen typische Schadensbilder, analysieren Fahrzeugarchitekturen und identifizieren die Ursachen hinter bekannten Problemen.
Denn ein Bauteil einfach zu ersetzen ist das eine. Eine bessere Lösung zu entwickeln, etwas ganz anderes.
Die Herausforderung zu verstehen ist nur der erste Schritt. Entscheidend für uns ist, wie sich Lösungen unter realen Bedingungen bewähren. Deshalb bauen wir derzeit an unserem Hauptsitz in Hamburg einen neuen Prüfstand mit Linearmotor-Technologie, der unsere Möglichkeiten bei der Entwicklung von Stoßdämpfern auf das nächste Level heben wird.
Dieser kann, im Gegensatz zu Prüfsystemen mit festen mechanischen Bewegungsabläufen, die dynamischen Bewegungen eines Fahrzeugs sowie Fahrsituationen wesentlich präziser simulieren und die Performance von Stoßdämpfern realistischer analysieren. Zusätzlich ist die Anlage sensibel genug, um selbst kleinste unerwünschte Geräusche zu erkennen.
Für unsere Entwicklungsteams bedeutet das vor allem eines: tiefere Einblicke, fundiertere Entscheidungen – und damit noch bessere Lösungen für den freien Ersatzteilemarkt.
Wie wichtig diese Entwicklung ist, zeigt ein aktuelles Projekt: die Entwicklung unserer Stoßdämpfer für das Tesla Model Y. Hier hatten unsere Ingenieure eigentlich einen vielversprechenden Ausgangspunk entwickelt: unsere Stoßdämpfer für das Model 3.
Doch bei der detaillierten Analyse zeigte sich schnell: Das Model Y stellt ganz eigene Anforderungen und es wurde klar, dass Fahrwerksgeometrie, Bauraum und angrenzende Komponenten eine Anpassung notwendig machen.
Dabei wurde wieder einmal mehr deutlich: Entwicklung verläuft selten geradlinig.
Unsere ersten Designanpassungen veränderten die Geometrie des Halters, doch die Ergebnisse entsprachen noch nicht unseren Qualitätsansprüchen. Also begann das Team erneut.
Mithilfe von 3D-Druck konnten unsere Ingenieure zügig neue Prototypen herstellen und die alternativen Designs direkt am Fahrzeug testen. Ein Konzept stach dabei klar hervor und auf Basis dieses Prototyps wurde anschließend gemeinsam mit unserem Produktionspartner die finale Aluminiumkomponente entwickelt und für die Serienproduktion vorbereitet.
Projekte wie dieses zeigen, was Entwicklung bei MEYLE bedeutet.
Es geht nicht darum, ein Originalteil einfach zu reproduzieren. Es geht darum zu verstehen, wie sich Fahrzeuge entwickeln und Komponenten unter realen Bedingungen verhalten – und diese Erkenntnisse in Lösungen zu übersetzen, die Werkstätten im Alltag wirklich unterstützen.
Deshalb investieren wir kontinuierlich in unsere Entwicklungskompetenz: von moderner Prüftechnologie bis hin zu eigenem Know-How.
Denn der freie Ersatzteilmarkt braucht mehr als Ersatzteile. Er braucht Lösungen, die mit der gleichen Präzision entwickelt werden wie die Fahrzeuge, für die sie gebaut sind.
Und genau das treibt unsere Teams jeden Tag an.