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MEYLE’s Fahrplan zur Neutralisierung der CO₂ -Emissionen

Wir sind der Überzeugung, dass wir Verantwortung übernehmen müssen, um nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt zu hinterlassen und eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. 

Um die Umwelt zu schützen und den Klimawandel zu verlangsamen, ist es unerlässlich, dass wir uns ehrgeizige CO₂-Ziele setzen. Deshalb sind wir fest entschlossen, bis 2030 für alle unsere Produkte CO₂-Neutralität zu erreichen.

Dafür entwickeln wir eine nachhaltige Wertschöpfungskette für Umwelt- und Klimaschutz – von der Produktentwicklung bis zum Versand. Unser Nachhaltigkeitsziel ist es, "diejenigen mit den besseren und nachhaltigeren Automobilteilen" zu sein. 

 

Mit MEYLE HD haben wir schon vor 20 Jahren begonnen Ersatzteile zu entwickeln, die länger halten und zuverlässiger sind. Denn Fahrzeuge mit zuverlässigeren und langlebigeren Teilen bleiben einfach länger auf der Straße, Reparaturen und Wartungen werden effizienter und die Anschaffung eines Neuwagens kann verzögert werden.

Unser Ziel ist es Ersatzteile so zu konzipieren, dass unsere Kunden sie einfacher ein- und ausbauen und reparieren können. Das sie einzelne Bauteile austauschen und nicht wegschmeißen müssen. Denn Nachhaltigkeit ist für uns vor allem die Beantwortung der zentralen Aufgabe, wie es uns gelingt, weniger zu verbrauchen, weniger zu konsumieren.
Der MEYLE HD Querlenker 3 in1 mit 4 Jahren Garantie * steht beispielhaft für unsere Anstrengungen, intelligente und wirklich nachhaltige Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln. Er bestellt ein Ersatzteil und hat 3 Versionen auf Lager. Das schont Ressourcen, spart Transportkosten und Lagerfläche und es entsteht weniger Müll und CO₂. Das ist nachhaltig. Das macht für uns Sinn.

Und mit der ersten zertifizierten klimaneutralen MEYLE HD Produktlinie im Bereich Fahrwerk und Lenkung im IAM machen wir 2022 den nächsten Schritt.


Schritt 1: Messen der CO₂-Emissionen

ClimatePartner hat im Auftrag der MEYLE AG eine Berechnung der CO₂-Emissionen des Produktes MEYLE HD Fahrwerk & Lenkung in Anlehnung an das „Greenhouse Gas Protocol Product Life Cycle Accounting and Reporting Standard“ (GHG Protocol) durchgeführt.

Dieser Product Carbon Footprint wurde nach dem “Cradle-to-customer plus End-of-life”-Ansatz berechnet. Dabei wurden Emissionen entlang folgender Lebenszyklusphasen berücksichtigt: Gewinnung und Vorverarbeitung der Rohstoffe und Verpackung, Produktion, Lieferung des Produkts bis zum Werkstor des Kunden sowie relevante Entsorgungsemissionen des Produktes und der Verpackung.




Beim „Cradle-to-customer plus End-of-life“-Ansatz liegt der Fokus der Berechnung auf den Prozessen, die vom Produzenten kontrollierbar sind. Die Emissionen aus der Nutzungsphase sind meist nicht steuerbar und unterliegen Annahmen und Schätzungen bei der Anwendung, sie wurden in der Berechnung daher nicht berücksichtigt.

Bei der Berechnung wurde, soweit möglich, auf Primärdaten zurückgegriffen. Wo dies nicht möglich war, wurden Sekundärdaten aus anerkannten Quellen herangezogen. Die zugrundeliegenden Emissionsfaktoren stammen aus international anerkannten Datenbanken wie ecoinvent oder GEMIS. Es wurden alle relevanten Treibhausgase betrachtet, für eine bessere Vergleichbarkeit wurde jedoch mit CO₂-Äquivalenten gerechnet.

Emissionen, die dem Produkt nicht direkt zugeordnet werden können, für die Herstellung aber notwendig sind, wie die Anfahrt der Mitarbeitenden oder Dienstreisen, wurden als Gemeinemissionen ebenfalls in die Berechnung einbezogen.

2. Schritt: Reduzieren

Ganzheitlicher Klimaschutz folgt dem Grundsatz: Emissionen weitgehend vermeiden, bestehende Emissionen reduzieren und unvermeidbare Emissionen ausgleichen. Mit der Berechnung des Product Carbon Footprints können Vermeidungs- und Reduktionspotenziale identifiziert und basierend darauf unvermeidbare Emissionen ausgeglichen werden. Dadurch wird das Produkt klimaneutral und kann als solches gekennzeichnet werden.

Vermeiden und reduzieren

Für die Vermeidung und Reduktion von Emissionen gibt es im Allgemeinen zwei
Handlungsmöglichkeiten.

  • Durch innovatives Produktdesign und eine damit verbundene Materialreduktion, eine bessere Energieeffizienz in der Produktion sowie einer regionalen Beschaffung der Rohstoffe und Verpackungen werden Emissionen bereits vor deren Entstehung vermieden.
  • Durch die bewusste Entscheidung für emissionsärmere Rohstoffe und Verpackungen, Energieträger oder Transportmittel, können die Emissionen der Produkte weiter reduziert werden.

3. Schritt: Kompensation

Die Umsetzung von CO₂-Reduktionsmaßnahmen erfolgt meist Schritt für Schritt über einen längeren Zeitraum. Parallel dazu wird empfohlen, die bisher nicht vermeidbaren Emissionen über international anerkannte Klimaschutzprojekte auszugleichen. Klimaschutzprojekte sparen nachweislich CO₂ ein, zum Beispiel durch Aufforstung oder Ausbau erneuerbarer Energien. Unabhängige Organisationen kontrollieren die genaue Höhe der CO₂-Einsparungen. Diese Einsparungen werden in Form von zertifizierten Emissionsminderungen verkauft, um das Projekt zu finanzieren. Mehr unter https://www.climatepartner.com/de/klimaschutzprojekte.

Durch den Ausgleich der entstandenen Emissionen wird das Produkt MEYLE HD Fahrwerk & Lenkung klimaneutral. So wird vom ersten Schritt an Verantwortung für die Emissionen, die aktuell noch nicht vermieden werden können, übernommen.

Um sicherzustellen, dass alle entstandenen Emissionen innerhalb der Systemgrenzen ausgeglichen werden, wird dafür ein Sicherheitsaufschlag von 10 % auf das Gesamtergebnis erhoben. Damit werden potenzielle Unsicherheiten der zugrunde liegenden Daten ausgeglichen, die sich z.B. durch die Verwendung von Datenbankwerten, Annahmen oder Abschätzungen naturgemäß ergeben.


MEYLE‘s erstes großes Klimaschutzprojekt zur CO₂ Kompensation der MEYLE HD Fahrwerk und Lenkung Produkte

Grüne Energie in der Schwarzmeerregion

Die Bedeutung der Türkei als Energiemarkt wächst beständig – sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite. Den Bedarf durch den Neubau weiterer konventioneller Kraftwerke zu decken, würde unweigerlich zu einem starken Anstieg der Treibhausgasemissionen führen. Will man den steigenden Energiebedarf des Landes hingegen auf nachhaltige Weise decken, muss man in die Nutzung erneuerbarer Energien investieren.
Gegenstand des Projekts ist daher die Errichtung eines neuen Laufwasserkraftwerks am Papart Fluss in der türkischen Provinz Artvin. Mithilfe der Energie des Wassers und drei moderner Turbinen speist das Kraftwerk jährlich rund 58,49 Gigawattstunden in das nationale Stromnetz der Türkei ein.
Für ein Laufwasserkraftwerk dieser Größe muss kein zusätzlicher Stausee angelegt werden, sodass die Menschen, die in der Nähe des Flusses leben, nicht umgesiedelt werden müssen und natürliche Lebensräume sowie produktives Ackerland erhalten bleiben.

Wie funktioniert Klimaschutz mit Wasserkraft?

Da Energie aus Wasser ohne fossile Brennstoffe erzeugt wird, gilt sie als emissionsfrei. Der Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung ist essenziell, um die globale Erwärmung aufzuhalten und langfristig die Energieversorgung zu sichern. Die Menge der eingesparten Emissionen in einem Wasserkraftprojekt wird anhand der so genannten Baseline-Methode berechnet: Wie viel CO₂ würde die gleiche Menge Energie mit dem üblichen Strommix der Region verursachen?

 

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